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Neue Madsack Stiftung fördert lokalen und regionalen Journalismus

#update

Die in Hannover neu gegründete Madsack Stiftung will künftig unabhängigen Journalismus fördern. Stifterin ist Verlagserbin Sylvia Madsack, verbunden mit der gleichnamigen Mediengruppe. Zeitgleich mit der öffentlichen Vorstellung der Stiftung wurden die ersten „Madsack Awards“ verliehen. Mit diesem Preis zeichnet die neue Familienstiftung herausragende publizistische Leistungen aus.

Die Stiftung richtet ihr Augenmerk nicht zuletzt auf den lokalen und regionalen Journalismus, der im unmittelbaren Kontakt zu seinen Nutzern steht. Sie will sich künftig sowohl mit eigenen Programminitiativen als auch der Förderung von Partnerinstitutionen der weiteren Unterstützung engagierter Publizistik widmen.

So erhielt die sächsische Lokalreporterin Franziska Klemenz (Table.Media, zuvor Sächsische Zeitung) bei der Stiftungs-Premiere den ersten „Madsack Award” für ihre zahlreichen herausragenden Reportagen, in denen sie Rechtsradikale wie Querdenker oder Impfgegner, aber auch das Leben von Flüchtlingen in Dresden zum Thema machte. Zwei weitere Auszeichnungen gingen an das Autorinnenteam Pia Lamberty und Katharina Nocun. In drei Sachbüchern („Fake facts“, „True facts“, „Gefährlicher Glaube“) haben sie sich in den vergangenen Jahren dem Umgang mit Verschwörungsmythen verschrieben. Jeder „Madsack Award“ ist mit 5000 Euro dotiert.

Den Vorstand der Stiftung bilden neben Sylvia Madsack der Journalist und Schriftsteller Takis Würger, Thomas Düffert (CEO MADSACK Mediengruppe) sowie der Rechtsanwalt Valentin Seidenfus. Geschäftsführer ist der Journalist und langjährige Chefredakteur Hendrik Brandt.