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Umfrage unter Familien: WAZ rollt Familien-Check an vier weiteren Standorten aus

Die WAZ überträgt ihren Familien-Check auf weitere Standorte. Nach dem ersten Durchgang im vergangenen Jahr in Essen laufen derzeit Umfragen in den Lokalredaktionen in Herne, Bottrop, Gladbeck und Dortmund, wo die WAZ mit WochenDOsis ein lokaljournalistisches Digitalprojekt gestartet hat.

Der Familien-Check ist eine lokale Familienumfrage deren Ziel es ist, Themen und Bedürfnisse für die Berichterstattung zu identifizieren und so die Audience Familie besser erreichen zu können. In Essen wurden 776 Fragebögen vollständig ausgefüllt. Hier das aktuelle Beispiel aus Herne.

Es gehe darum, „tiefgehende Beiträge zu erstellen, Eltern aktiv in unsere Prozesse mit einzubinden und natürlich auch maßgeschneiderte Informationen für sie zu liefern“, sagt Charlotte Schneider, die den ersten Familien-Check als Volo-Projekt ins Werk gesetzt hatte.

Positiver Nebeneffekt: Die Mehrheit der Familien stimmte zu, dass die Lokalredaktion sie zu den Themen, die ihnen besonders am Herzen liegen, kontaktieren durfte – eine enorme Erleichterung bei der oftmals schwierigen Suche nach Protagonistinnen und Protagonisten in der Audience Familie, anhand derer sich lokale Themen erzählen lassen.

Für den Roll-out des Familien-Checks an den weiteren Standorten nutzen die beteiligten Lokalredaktionen ein von Charlotte Schneider entwickeltes Playbook sowie das Grundgerüst der Umfrage, passten die Fragebögen aber jeweils an lokale Brennpunktthemen an. Schneider bleibt außerdem koordinatorisch eingebunden und verantwortet, inzwischen als Lokalredakteurin in Herne, die dortige Umsetzung der Umfrage.

Bei der Auswertung unterstützt das FUNKE Data-Team. Geplant ist eine vorläufige Halbzeit-Auswertung, um erste Themen sichtbar zu machen und dann über Social Media weitere Teilnehmende zu gewinnen. Ziel ist es, nach dem Ende der Umfrage in etwa sechs Wochen in den beteiligten Lokalredaktionen drängende Themen der Audience Familie sowie Protagonistinnen und Protagonisten für spätere Beiträge zu identifizieren – so wie es in Essen beim ersten Familien-Check gelungen ist.

Charlotte Schneider hat das Projekt bereits im jule-Netzwerk vorgestellt, zu einem Videomitschnitt der Präsentation geht es hier:

Video und Präsentation: Wie die WAZ mit dem „Familien-Check“ die Audience-Arbeit intensiviert