ARD, ZDF und Deutschlandradio bereiten den Aufbau einer „Allianz für Medienkompetenz“ vor. Eine zehnköpfige Arbeitsgruppe, die sich im August erstmals beim Deutschlandradio in Köln traf, entwickelt derzeit Konzept und Struktur. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln und mit konkreten Projekten das öffentlich-rechtliche Profil im Bereich Medienkompetenz zu stärken. (Bild: epd mit picture alliance/dpa/Christoph Soeder)
Hintergrund sind neue Regelungen im Reformstaatsvertrag, der am 1. Dezember in Kraft tritt. Dieser verpflichtet die Sender, ihre Bildungsangebote sichtbarer zu machen und gezielt Partnerschaften mit Bildungs- und Kultureinrichtungen einzugehen, um Medienkompetenz in allen Generationen zu fördern.
Die neue Allianz soll bestehende Angebote wie den ARD-Jugendmedientag, das BR-Projekt „So geht Medien“ oder die Initiative #UseTheNews bündeln. Geplant ist zudem eine zentrale Website, die Bildungs- und Medienkompetenzangebote der Sender auffindbar macht – insbesondere für Schulen, Lehrkräfte und Volkshochschulen.
Langfristig sollen auch Partner außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligt werden, etwa das Grimme-Institut oder der Deutsche Volkshochschul-Verband. Konkrete Projekte werden derzeit in Untergruppen entwickelt.
Quelle: epd Medien




