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Medienprojekte in Schulen 2025: 550.000 Schüler*innen nehmen an Projekten der lokalen Medienhäuser teil

Mehr als eine halbe Million Schüler*innen an mehr als 21.000 Bildungseinrichtungen: So viele junge Menschen haben 2024 über Medienprojekte der Zeitungsverlage Qualitätsjournalismus kennengelernt. Die Erhebung „Medienprojekte in Schulen 2025“ der jule : Initiative junge Leser liefert den Gesamtüberblick über die medienpädagogischen Projekte der Zeitungsverlage – von Zisch bis Klasse!

Umfrageergebnisse, Präsentation und fünf Thesen zur Zukunft der Medienprojekte

Wie erreichen Verlage Lehrkräfte? Welche Materialien und Nachrichtenzugänge werden angeboten? Was funktioniert und wo hakt es? Die Ergebnisse hat das jule-Team hier aufbereitet und im Online Meeting vorgestellt. Videomitschnitt des Meetings und fünf Thesen des jule-Teams zur Zukunft der Medienprojekte finden Sie hier im Blogbeitrag.

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Timecodes

00:00:13 00:03:11 – Einleitung (Begrüßung, Ziel, Ablauf)

Thorsten Merkle & Katja Spiegel, jule : Initiative junge Leser

00:03:11 00:27:05 – Ergebnispräsentation der Umfrage „Medienprojekte in Schulen 2025“

Thorsten Merkle, jule

00:27:05 00:37:51 – 5 Thesen zur Weiterentwicklung der Projekte

Katja Spiegel, jule

00:37:51 01:02:19 – Diskussion

Projektverantwortliche aus den Medienhäusern

 

Umfrageergebnisse Medienprojekte in Schulen 2025

Zentrale Erkenntnisse aus der Erhebung

  • Reichweite (Kalenderjahr 2024): mehr als 550.000 Schüler*innen an mehr als 21.000 Bildungseinrichtungen.
  • Welche Bildungseinrichtungen werden erreicht (Anteil der teilnehmenden Medienhäuser):
    1. Sekundarstufe I: 79%
    2. Grundschule: 76%
    3. Sekundarstufe II: 74%
    4. Berufsschulen: 55%
    5. Rund ein Viertel der Medienhäuser bindet außerdem Kitas in die Projekte ein
  • Printlieferung: Ein Viertel der Medienhäuser hat die gedruckte Zeitung aus den Projekten herausgenommen.
  • Drei Hauptherausforderungen der Projektverantwortlichen:
    1. Zeit- und Belastungsdruck bei Lehrkräften (wenig Raum für Zusatzprojekte)
    2. Lehrkräfte von der Nutzung digitaler Angebote zu überzeugen (Skepsis/fehlende Routine)
    3. geringe Kapazitäten im Medienhaus

Aus den größten Herausforderungen, die uns die Projektverantwortlichen von 45 Medienhäusern in der Umfrage genannt haben, leiten wir fünf Thesen für die Zukunft der Schulprojekte ab:

  1. Marke statt Produkt: Medienprojekte müssen konsequent markenzentriert sein – nicht produktzentriert.
  2. Skepsis abbauen: Medienprojekte müssen so gestaltet sein, dass sie Skepsis vieler älterer Lehrkräfte gegenüber digitalen Nachrichtenmedien aktiv abbauen.
  3. Jüngere Lehrkräfte gewinnen: Medienprojekte müssen gezielt auch jüngere Lehrkräfte erreichen und vom Nutzen überzeugen.
  4. Niedrigschwelliger Zugang zum Projekt: Medienprojekte müssen ohne Zusatzaufwand nutzbar und schnell in den Unterricht integrierbar sein.
  5. Kontinuierlich verbessern: Medienprojekte müssen systematisch überprüft und weiterentwickelt werden.

Diese Thesen wollen wir im jule-Netzwerk mit Leben füllen. Wer an der Weiterentwicklung der Schulprojekte mitarbeiten möchte, schreibt an info@junge-leser.info. Wir starten eine Arbeitsgruppe für die jule-Mitgliedsverlage.

Das nächste Netzwerktreffen vor Ort findet am 16. Juni 2026 im jule-Workspace in Hannover statt.

Melden Sie sich jetzt für die Tagung Digital Shift der Schulprojekte an!

Tagung Digital Shift der Schulprojekte 2026